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Neue Mittelschule

DIE NEUE MITTELSCHULE (NMS) ALS REGELSCHULE

Ziele und Aufgaben der NMS

Der Unterricht zielt auf den Erwerb von Kompetenzen! Unter „Kompetenz“ versteht man nicht nur das Wissen, also das Kennen von Inhalten, sondern auch die Fähigkeit, dieses praktisch anzuwenden.

Der Unterricht muss demnach so gestaltet sein, dass Schülerinnen und Schüler in hohem Maße selbstständig und selbsttätig lernen.

Die NMS hat die Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler je nach Interesse, Begabung und Neigung auf den Übertritt in mittlere/höhere Schulen zu befähigen oder auf das Berufsleben vorzubereiten.

„Grundlegende Allgemeinbildung“ und „Vertiefte Allgemeinbildung“

Auf allen 4 Schulstufen wird den Schülerinnen und Schülern eine vertiefte, bei geringerer individueller Leistungsfähigkeit eine grundlegende Allgemeinbildung vermittelt. Im Sinne der Chancengleichheit wird allen Schülerinnen und Schülern das gesamte Spektrum an Lernmöglichkeiten vermittelt. Eine Beurteilung nach „Vertiefter Allgemeinbildung“ hängt davon ab, ob bei einer Leistungsfeststellung komplexe, schwierige Aufgaben gelöst werden können.

Schülerinnen und Schüler werden von vornherein jedoch NICHT nach Bildungszielen differenziert eingeteilt (Leistungsgruppen oder „Vertiefte AB-Gruppe“ und „Grundlegende AB-Gruppe), sondern erst in der 7. und 8. Schulstufe  wird das Erreichen des Bildungsziels nach vertiefter oder grundlegender Allgemeinbildung im Zeugnis ausgewiesen.

Beurteilung

Eine negative Beurteilung in der „Vertieften Allgemeinbildung“ gibt es nicht, weil in diesem Fall die Schülerinnen und Schüler entsprechend einer „Grundlegenden Allgemeinbildung“ beurteilt werden! Somit ist von einer 7-stufigen Notenskala auszugehen!

VERTIEFTE ALLGEMEINBILDUNG GRUNDLEGENDE ALLGEMEINBILDUNG
Sehr gut —–
Gut —–
Befriedigend Sehr gut
Genügend Gut
—– Befriedigend
Genügend
Nicht genügend

Zeugnis

In Schulnachricht und Jahreszeugnis der 7. und 8. Schulstufe werden Beurteilungen in den diff. Pflichtgegenständen mit einem entsprechenden Zusatz der grundlegenden oder vertieften Allgemeinbildung versehen. Für die 5. und 6. Schulstufe ist dies nicht vorgesehen.

Als Ergänzung zur Schulnachricht bzw. zum Jahreszeugnis gibt es eine zusätzliche differenzierende, kompetenzbezogene Leistungsrückmeldung.

Berechtigungen

Übertritt in AHS/BHS möglich, wenn in D, E, M  das Ziel der Vert. AB erreicht wurde. Gelingt das in einem Fach nicht, kann die Klassenkonferenz die Berechtigung erteilen.

Pädagog. Eckpunkte (Stmk.):

  • Projektunterricht muss mindestens zweimal im Schuljahr im Ausmaß von je einer Woche erfolgen.
  • Offener Unterricht (Schülerbeteiligung u. entdeckendes Lernen, eigenverantwortliches Arbeiten bei Beratung durch LehrerInnen. Ziel: 1 Doppelstunde / Tag
  • Teamteaching – HS und AHS-LehrerInnen unterrichten gemeinsam.
  • Stufenteams: Gemeinsames Beraten und Planen vierzehntägig im Ausmaß von jeweils 2 Stunden.